Spartipps rund ums Heizen

Ca. 57% der Energiekosten eines privaten Haushaltes gehen auf das Konto der Heizungsanlage. Der Heizwärmebedarf lässt sich allerdings durch ein bewussteres Lüften und eine angepasste Raumtemperatur regeln.

Spartipps zum Heizen

  • Drehen Sie die Heizkörper nicht voll auf. Nur ein Grad weniger Raumtemperatur senkt den Energieverbrauch um ca. 6 %.
  • Regeln Sie die Heizkörper mit Thermostatventilen. Diese halten die einmal eingestellte Temperatur selbsttätig. Dadurch lassen sich bis zu 15% der Heizenergiekosten einsparen.
  • Drehen Sie des Nachts das Thermostatventil herunter bzw. Nutzen Sie die automatische Nachtabsenkung der Heizung.
  • Neuere Thermostatventile steuern alles selbsttätig, sie halten die eingestellte Raumtemperatur konstant, fahren runter wenn gelüftet wird oder schalten sich zu bestimmten, festgesetzten Zeiten ab. Die Preise fangen schon bei 30 Euro an.
  • Schaffen Sie ein gesundes Raumklima durch angepasste Temperaturen:
  • Wohnzimmer                20°C
  • Flur                             15°C
  • Schlafzimmer               15° - 18°C
  • Küche                          16° - 18°C
  • Kinderzimmer               20°C
  • Bad                             23°C
  • Toilette                        16°C
  • Arbeitszimmer              18°C
  • Lüften Sie mehrmals am Tag für einige Minuten mit Durchzug, und schließen Sie während dieser Zeit die Thermostatventile. Halten Sie die Fenster ansonsten geschlossen.
  • Auch mechanische Belüftungsanlagen mit und ohne Wärmerückgewinnung, in zentraler oder dezentraler Funktion, können für einen optimalen Luftaustausch sorgen.
  • Die Raumluft muss ungehindert am Heizkörper vorbeistreichen können. Verzichten Sie deshalb auf geschlossene Heizkörperverkleidungen, die darüber hinaus die Thermostatventile behindern.
  • Sparen Sie durch eine vorprogrammierte Heizungsregelung.
  • Die Heizkörpernischen sollten gedämmt werden.
  • Lassen Sie die Heizleitungen auf Dichtheit und Dämmung überprüfen.
  • Heizung regelmäßig warten lassen Heizung auf dem neusten Stand halten.
  • Lassen Sie zwischen den Heizkörper einen hydraulischen Abgleich herstellen.
  • Die Fenster und Türen sollten gegen Zugluft abgedichtet und die Fensterflügel nachträglich justiert werden.
  • Bei Haus- oder Wohnungstüren mit offenem Türschlitz können Sie nachträglich ein Dichtprofil einbauen.
  • Halten Sie bei kalter Witterung die Windfangtür stets geschlossen.
  • Rollladenkästen sollten dicht und gut wärmegedämmt sein.
  • Lassen Sie über Nacht die Rollläden herunter, bzw. klappen Sie die Fensterläden zu, und / oder ziehen Sie die Gardinen zu, gerade zur kalten Jahreszeit, um die Wärmeabgabe nach außen zu verringern.
  • Das Gebäude sollte über Boden, Wände, Dach und Öffnungselemente gut gedämmt sein.
  • Lassen Sie Ihr Gebäude thermografieren, um zu sehen wo Wärme entweicht.