Förderprogramme

Hier erhalten sie mehr Informationen zu den verschiedenen Förderungsprogrammen. 

Modernisierungsmaßnahmen für Wohngebäude, technische Maßnahmen zur Energieeinsparung und Schonung der Ressourcen werden von öffentlicher Hand gefördert. Prüfen Sie, ob die von Ihnen geplanten Maßnahmen gefördert werden können. Neben den Förderprogrammen des Bundes, dem "KfW-CO2 -Sanierungsprogramm" und dem KfW-Programm "Wohnraum modernisieren", haben zum Teil auch Länder, Kommunen und Energieversorgungsunternehmen (EVU) Förderprogramme entwickelt.

Die Fördermittel sind im Allgemeinen nicht unbegrenzt vorhanden. Die Programme der Kommunen und Länder haben häufig geringe Laufzeiten, oft durch geringe Budgets vorhanden.

Achten Sie bitte darauf, dass bei fast allen Förderprogrammen der Antrag auf Förderung vor Beginn der Maßnahme zu stellen ist. Sie sollten vor Baubeginn anfragen, ob es Förderangebote für die von Ihnen angestrebte Maßnahme gibt.

Als Maßnahme gilt bereits die Unterschrift unter einen Kaufvertrag oder Auftrag. Nachträglich gestellte Anträge sind aus haushaltsrechtlichen Gründen von der Förderung ausgeschlossen.

Hier einige Fördermaßnahmen im Auszug:

Förderung der KfW

KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Im CO2-Gebäudesanierungsprogramm werden besonders energiesparende Maßnahmen gefördert.

  • In der Kategorie A wird die energetische Modernisierung auf Neubauniveau (oder 30 % unter Neubau-Niveau) nach EnEV gefördert. Hierbei wird zusätzlich ein Zuschuss in Form eines Teilschulderlasses in Höhe von 5 % (bzw. 12,5 %) gewährt.
  • In der Kategorie B werden energetische Modernisierungen nach
    den bekannten Maßnahmenpaketen 0 bis 4 gefördert. Hierbei sind die gegenüber der EnEV verschärften technischen Mindestanforderungen der KfW einzuhalten. Einzelmaßnahmen, wie der Austausch von Altheizungen und Maßnahmen, die die technischen Mindestanforderungen der KfW nicht einhalten, werden im Programm Wohnraum Modernisieren gefördert.
  • Der Zinssatz liegt bei einer 20-jährigen Laufzeit tagesaktuell bei effektiv 2,17 % p. a. (weitere Konditionen siehe Tabelle bei KfW).
  • Der Förderhöchstbetrag beträgt 50.000 EUR pro Wohneinheit, wodurch in der Regel Vollfinanzierungen ermöglicht werden.
  • Die Förderung gilt für Wohngebäude, die bis zum 31.12.1983 (Sanierung auf Neubau-Niveau) bzw. 31.12.1994 (Maßnahmenpakete) fertig gestellt wurden. Neben Wohngebäuden im engeren Sinne sind zukünftig auch Wohnheime, Alten- und Pflegeheime förderfähig.

Nähere Informationen im Internet unter:

http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/Bauen_Wohnen_Energiesparen/
DieProgram13/CO2-Gebude27/index.jsp

Wohnraum Modernisieren

In diesem Programm werden alle Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Hierbei unterscheidet sich der Zinssatz zwischen energetischen ÖKO-PLUS-Maßnahmen (z.B. Heizungs-, Fensteraustausch, Wärmedämmung der Gebäudeaußenhülle) und sog. STANDARD-Maßnahmen (z.B. Balkonanbau, Baderneuerung). In der OKO-Plus-Variante sind die technischen Mindestanforderungen der KfW einzuhalten.

  • Der Zinssatz liegt für eine ÖKO-PLUS-Maßnahme, 20 Jahre Laufzeit bei effektiv 3,49 % p. a. (weitere Konditionen siehe Tabelle der KfW).
  • Zusätzlich zu den bisherigen ÖKO-PLUS- Maßnahmen werden fortan die Erneuerung der Fenster  sowie der Austausch von Einzelöfen und Nachtspeicherheizungen gefördert.
  • Der Förderhöchstbetrag für ÖKO-PLUS- Maßnahmen beträgt 50.000 EUR pro Wohneinheit. Für STANDARD-Maßnahmen (effektiv 4,47 % p. a.) bleibt der Förderhöchstbetrag wie bislang bei 100.000 EUR pro Wohneinheit.

Ökologisch Bauen

In diesem Programm werden die Errichtung von besonders energiesparenden Gebäuden (Energiesparhäuser mit einem Primärenergiebedarf von 40 oder 60 kWh/m² und Jahr sowie Passivhäuser) sowie der Einbau von Heizungstechnik zur Nutzung erneuerbarer Energien gefördert.

Nähere Informationen unter:

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Internet: www.KfW-Foerderbank.de
Tel.: 01801 335577 (zum Ortstarif)
oder Ihrer Hausbank.

 

Förderung der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
Gefördert wird die energetische Modernisierung von Wohneigentum(Fertigstellung bis zum 31.12.1983). Dazu zählen insbesondere Investitionen für Maßnahmen zum Zwecke der CO2-Minderung und Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Förderungsmodalitäten

Für Kosten, die je Wohnung mind. 10.000 EUR und max. 75.000 EUR betragen, wird ein Darlehen in Höhe von 40% der Gesamtkosten gewährt.

In Ausnahmefällen kann ein Darlehen in Höhe von 85% der Gesamtkosten gewährt werden, wenn das daraus resultierende Darlehen den Betrag von 25.000 EUR nicht übersteigt. In diesen Fällen ist das Darlehen mit 2% zu verzinsen und mit anfänglich 5% zu tilgen.

Die Gesamtkosten setzen sich zusammen aus:

  • den Kosten der energetischen Modernisierung zur CO2-Minderung und Energieeinsparung,
  • den Kosten für Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien,
  • den Kosten der weiteren Modernisierung nach § 16 Abs. 3 Wohnraumförderungsgesetz.

Modernisierungsmaßnahmen mit Kosten von weniger als EUR 10.000,00 werden nicht gefördert.

Zinsen:         1. -  10. Jahr               0 %

                       ab 11. Jahr                 4 %

Tilgung:          ab 1. Jahr                   2 %

Sofern ein Darlehn in Höhe von mehr als 40% der Gesamtkosten bewilligt wurde, beträgt der Zinssatz 2% und der anfängliche Tilgungssatz 5%.
Eine Tilgungserhöhung wegen geringerer Restnutzungsdauer der Wohnung bleibt vorbehalten.

Jährlicher Verwaltungskostenbeitrag:   

Grundsätzlich vom Darlehensursprungsbetrag                                                 0,50 %

Nach Tilgung der Hälfte des Darlehens                             1. -  8. Jahr              0,25 %

Bearbeitungsentgelt:                           

Generell 1 % des Darlehensbetrages                   

Die Darlehen können jederzeit außerplanmäßig getilgt werden.

Nähere Informationen unter:

Investitions- und Förderbank NIedersachsen
Günther-Wagner-Allee 12-16
30177 Hannover
Internetadresse: http://www.nbank.de

Förderberatung
Tel.:   0511 / 300 31 333

Fax:   0511 / 300 31 11333

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien

Ab 2007 wird im Bereich der „Basisförderung“ auf ein vereinfachtes, bürgerfreundliches und effizienteres Förderverfahren umgestellt. Für den Antragsteller entfällt die bisherige Verpflichtung, vor Abschluss eines Liefer– und Leistungsvertrages einen Förderantrag beim BAFA zu stellen.

Die Basisförderung umfasst die Förderung von Solarkollektoranlagen bis 40 m² installierter Bruttokollektorfläche, von automatisch beschickten Biomasseanlagen ab 8 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung und von handbeschickten Scheitholzvergaserkesseln ab 15 kW bis 30 kW Nennwärmeleistung. Für die Basisförderung sind Anträge auf Förderung erst nach Herstellung der Betriebsbereitschaft der Anlage zu stellen.

Neue Fördersätze ab 2007 – Basisförderung:

Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung bis 40 m² installierter Bruttokollektorfläche:

Die Förderung beträgt 60,00 Euro je m² installierter Bruttokollektorfläche, mindestens jedoch 412,50 Euro.

Solarkollektoren für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, für die Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kühlung bis 40 m² installierter Bruttokollektorfläche:

Die Förderung beträgt 105,00 Euro je m² installierter Bruttokollektorfläche.

Bonus für  Kesseltausch: Die Errichtung einer Solarkollektoranlage zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung wird zusätzlich mit einem Bonus gefördert, sofern gleichzeitig mit der Errichtung der Solarkollektoranlage der bisher betriebene Heizkessel ohne Brennwerttechnik (Öl, Gas) durch einen neuen Öl- oder Gas-Brennwertkessel ersetzt wird. Der Bonus beträgt pauschal 750,00 Euro.

Automatisch beschickte Biomassekessel:

Die Förderung beträgt für Pelletkessel, Pelletöfen und Kombinationskessel Pellets-Scheitholz bis 100 kW Nennwärmeleistung: 36,00 Euro je kW, mindestens jedoch 1.500,00 Euro.

Hackschnitzelkessel: 750,00 Euro je Anlage.

Scheitholzvergaserkessel von 15 kW bis 30 kW Nennwärmeleistung: 1.125,00 Euro je Anlage.

Änderungen bei den Anforderungen für förderfähige Anlagen

  • Investitionszuschüsse erhalten nur noch Solarkollektoranlagen bis zu einer installierten Bruttokollektorfläche von 40 m². Größere Anlagen sollen zukünftig mit einer höheren Förderquote im Rahmen des KfW-Programms Erneuerbare Energien gefördert werden.
  • Solarkollektoren, die ab 2007 eine Prüfung nach DIN EN 12975 erhalten, müssen zusätzlich zu den bisherigen Fördervoraussetzungen das Prüfzeichen Solar Keymark tragen.
  • Der Kesselwirkungsgrad für Biomasse-Feuerungsanlagen bis 100 kW beträgt mindestens 90 %.

Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referate 433/434/435
Frankfurter Straße 29 - 35
65760 Eschborn

Telefon: 06196 908-625
Telefax: 06196 908-800

Die Zinssätze und die Höhe der Förderungen können sich im Laufe der Zeit ändern. Die oben angegebenen Werte sind deshalb im aktuellen Fall nachzuprüfen!